Bachblüten IMS-Newsletter

März 2015

Mechthild Scheffer präsentiert in diesem Newsletter regelmäßig Beobachtungen zu den Bachblüten und Aktuelles aus dem Institut für Bachblütentherapie. Über Ihre Kommentare, eigenen Erfahrungen, Rückmeldungen und die Weiterleitung des Newsletters an Interessierte freuen wir uns sehr.


Die Bachblüte des Monats März:
Aspen

Von einer Sekunde zur anderen völlig gestresst. Warum ?

Vor vielen Jahren arbeitete ich mit großer Begeisterung als Kreative in einer Werbeagentur. Ein Phänomen aus dieser Zeit ist mir bis heute unvergesslich. Und das hat mit Aspen, unserer Blüte des Monats März, zu tun.

Wenn ich morgens ausgeschlafen und gut motiviert aus dem Taxi stieg und dann die fünf Minuten von der Eingangstür zum Fahrstuhl zurücklegte, fühlte ich mich plötzlich von einer Sekunde auf die andere völlig anders: Aufgeregt, extrem gestresst und gleichzeitig wie mit Zentnerlasten beschwert.
Wenn nicht der Fahrstuhl gewesen wäre, in den ich mich flüchten konnte, wäre ich vielleicht gar nicht mehr weiter gegangen. So aber brachte mich der Lift in den fünften Stock, ins Dachgeschoss, in mein eigenes kleines Atelier, das mir vertraut war, und in dem ich mich wohl und sicher fühlte. Und ich konnte staunend miterleben, wie ich innerhalb von einer Viertelstunde in meinen Normalzustand zurückfand.

Damals war mir das ein Rätsel. Heute weiß die Bachblüten-Expertin warum.  Diesen Eingang passierten täglich mindestens 500 Menschen, bewusst oder unbewusst mit dem für die Werbebranche typischen Gefühlschaos: extremer Zeitdruck, ständiges Denken an den Wettbewerber (seine Ideen galt es in jedem Fall zu übertrumpfen) und die bange Frage an sich selbst: Ob ich das wohl wieder schaffe? Und wie lange kann ich das Alles durchhalten?
Diese Ängste und Befürchtungen so vieler Menschen verdichten sich an solchen Orten zu einer riesigen Wolke von Psycho-Smog, in die ich jeden Morgen unbewusst eintauchte. Ähnliches erlebte ich damals in einem vollen Kaufhaus oder in einem überfüllten Bus.
Die Erklärung: Sehr offene, sensible Menschen (besonders so lange sie weitgehend unbewusst reagieren) saugen, ohne es zu merken, diese Gefühle auf wie ein Schwamm und wundern sich, warum sie plötzlich so müde sind.

An alle, die auch immer wieder solche Erfahrungen machen, meine Empfehlung: In „Sicherheit“ (einen vertrauten und sicheren Ort aufsuchen) bringen und nicht aufhören zu denken. Das meint, mehr Bewusstsein entwickeln, sich beobachten und sich fragen: Sind das meine eigenen Gefühle? Wenn ja, gibt es Gründe dafür? Oder habe ich diese Gefühle aus meiner Umgebung aufgenommen? Bin ich mal wieder Psycho-Smog-Staubsauger?
Versuchen Sie, sich sanft von den fremden Gefühlen zu verabschieden und sie gehen zu lassen. Die eigenen Gefühle brauchen Ihre Aufmerksamkeit vielleicht mehr und die Aspen-Kraftformel könnte helfen, sich ihnen zuzuwenden und sie zu transformieren.

Aspen-Kraftformel:
Ich bin beschützt. Ich bin zentriert. Ich bin stark.


Probieren Sie das ruhig immer wieder aus. Sie werden mit der Zeit erleben, wie nicht nur Ihre innere Stärke, sondern auch Ihr menschliches Verständnis wächst.

Herzlich,
Ihre Mechthild Scheffer


Neu in unserem Seminarprogramm

11. bis 17. Juli 2015
Bachblüten-Sommerakademie „Reinigen. Ordnen. Neues gestalten.“ Alle Veranstaltungen und Termine jetzt hier online.

„Trainingsseminar zum Bachblüten-Gespräch“, Herbst 2015 in Hamburg und Wien.
Für alle, die ein Grundlagenseminar zum Bachblüten-Gespräch (B4) besucht haben und Ihre Erfahrungen vertiefen möchten.

» Alle Termine unseres Programms


Die Bachblüte Aspen im Überblick

Aspen (Zitterpappel, Espe/ Populus tremula)

Die äußere Form der Zitterpappel und auch ihr Name sind das perfekte Symbol für die hohe Sensitivität des Aspen-Konzepts. Ein Windhauch genügt, und alle Blätter sind in Bewegung. Man „zittert wie Espenlaub“ und die Ursache ist von außen oft nicht zu erkennen.

 

Das Konzept der Bachblüte Aspen:
Sensitivität, feine Wahrnehmungsfähigkeit, Ahnungsvermögen

 

Im harmonischen Aspen-Zustand
... registriert man vieles, was man nicht sehen und anfassen kann. Man erfasst intuitiv auch die verborgenen Zusammenhänge einer Situation. Auf seinen sechsten Sinn kann man sich verlassen.

Daran erkennt man die  v e r z e r r t e  Aspen-Energie
Es beschleichen einen plötzlich vage Angstgefühle, die man sich nicht erklären kann. Man reagiert hyperempfindlich auf die Ausstrahlung bestimmter Menschen oder die Atmosphäre von Räumen – es ist, als ob man eine Haut zu wenig hätte.
 

Man muss vor nichts im Leben Angst habe, wenn man seine Angst versteht.
(Marie Curie)

Ich verstehe jetzt
Die Sensitivität ist ein kostbares Instrument, auf dem ich spielen lernen muss, um es nutzen zu können.
Wenn ich meine Wahrnehmungsantennen zu weit ausfahre, verliere ich den Kontakt zu meiner inneren Führung und kann keine konstruktiven Schlüsse mehr aus meinen Wahrnehmungen ziehen.


Anregungen zur Aspen-Reharmonisierung

Wenn Sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, lassen Sie sich nicht davon paralysieren, sondern analysieren Sie es: Ist es Ihre Phantasie oder eine echte Warnung Ihrer inneren Stimme?

Lernen Sie zu unterscheiden, ob plötzliche ungute Stimmungen in Ihnen selbst entstanden sind oder ob Sie sie unbewusst von außen aufgenommen haben, z.B. durch eine Zeitungsmeldung, eine Fernsehsendung, eine Geschichte, die Ihnen jemand erzählt hat. All dies ist Psycho-Smog und hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun!

Durch ein erdendes Hobby, das konkrete Ergebnisse bringt, z. B. Gärtnern, schaffen Sie sich einen stabilisierenden Raum, in dem Sie sich beschützt fühlen.