Bachblüten IMS-Newsletter

Februar 2015

Mechthild Scheffer präsentiert in diesem Newsletter regelmäßig Beobachtungen zu den Bachblüten und Aktuelles aus dem Institut für Bachblütentherapie. Über Ihre Kommentare, eigenen Erfahrungen, Rückmeldungen und die Weiterleitung des Newsletters an Interessierte freuen wir uns sehr.


Die Bachblüte des Monats Februar:
Walnut

Walnut - als „spell-breaker“

Die Bedeutung dieser Formulierung Edward Bachs hat sich mir selbst erst allmählich erschlossen. Deshalb möchte ich diese interessante Facette unserer Blüte des Monats Walnut heute einmal näher beleuchten.
Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade einen Menschen kennengelernt, mit dem Sie sich wirklich gut verstehen, tiefere Gefühle fangen an zu fließen. Er ist Sternzeichen Wassermann.
Wohlmeinende Freundinnen heben warnend den Zeigefinger: „Wassermänner sind unzuverlässig“. „Bei Wassermännern weiß man nie, woran man ist“. „Wassermänner können nicht treu sein“.
Und obwohl Sie diese Sprüche als verallgemeinernde Worthülsen aus Zeitungshoroskopen erkennen, die Sie normalerweise milde belächeln … etwas bleibt haften.
Es entsteht ein unbewusster Nachhall. Das schöne vertrauensvolle Gefühl der Zuneigung wird irgendwie beschädigt und verliert an Kraft. Von jetzt an fällt es Ihnen manchmal schwer, innerlich zu Ihren eigenen Gefühlen zu diesem Menschen zu stehen.

„Spells“ sind verallgemeinernde Glaubenssätze, d.h. Formulierungen, die auf kollektiver Ebene mit sehr viel Energie aufgeladen sind. Sie lösen in unserem Unterbewusstsein so etwas wie einen Bann aus. Es sind Sätze, die uns zauberspruchartig festhalten und von deren Inhalt wir uns oft mit eigener Gedankenkraft nicht lösen können. Es können auch tiefe Versprechen, Schwüre oder Gelübde sein, die auch dann noch eingehalten werden wollen, wenn die äußeren Umstände das Gegenteil erfordern. Zum Beispiel: „Ich habe meinen Eltern geschworen, ihr Haus nie zu verkaufen“ – obwohl genau das jetzt nötig wäre, um die eigene Privatinsolvenz zu verhindern.

Weil die Blüte der Walnuss den individuellen Energiestrom unseres Lebensplans unterstützt, stärkt sie auch unser seelisches Immunsystem. Dadurch werden „spells“ früher erkannt, sie können uns nicht mehr in ihren Bann ziehen, und wir können den Signalen unserer inneren Führung für die Verwirklichung unseres Lebensplans freier folgen.

Vielleicht mögen Sie einmal Ihr eigenes Repertoire von Glaubenssätzen „durchforsten“ – sind welche dabei, die einen „spell-breaker“ brauchen könnten?

Herzlich,
Ihre Mechthild Scheffer



PS: Besonders aufmerksam machen möchten wir auf den neuen Termin eines Bachblüten-Workshops mit Mechthild Scheffer Anfang März in Zürich: „Mut und Vertrauen in Zeiten der Transformation“. Alle Seminare unseres Programms finden Sie hier


Die Bachblüte Walnut im Überblick

Walnut (Walnuss/ Juglans regia)

in freistehender Walnussbaum kann eine weit ausladende Krone entwickeln. Mit einer tiefen Pfahlwurzel ist er fest im Erdboden verankert. 

 

Das Konzept der Bachblüte Walnut:
Standhaftigkeit, Konsequenz, innere Festigkeit und Unabhängigkeit

 

Im harmonischen Walnut-Zustand
... befindet man sich häufig in einer Situation, in der seelisch, spirituell oder körperlich etwas Neues beginnt beziehungsweise etwas Altes endgültig hinter sich gelassen werden will. In seinen klaren Vorstellungen, wie das Neue sein soll, lässt man sich auch durch konservative, warnende oder skeptische Gegenstimmen nicht verunsichern. Man bleibt sich treu und wagt die Veränderung.

Daran erkennt man die  v e r z e r r t e  Walnut-Energie
Man fühlt sich mit seinen neuen Ideen „allein auf weiter Flur“. Man lässt sich von vermeintlich vernünftigen Gegenargumenten verunsichern und wird wankelmütig. Dadurch wird der endgültige Schritt in die Veränderung immer wieder hinaus gezögert.
 

Hör nicht, was die anderen schrei’n. Wage stets, du selbst zu sein!
(Ina Seidel)

Ich verstehe jetzt
Jeder Schritt in etwas Neues hat eine Übergangsphase, in der die Situation nicht Fisch, nicht Fleisch ist.
Gerade jetzt, ist es besonders wichtig, mit meiner inneren Führung eng verbunden zu bleiben, um im inneren Dialog immer wieder die richtige Reihenfolge der nächsten Schritte festzulegen.
Nur so erspüre ich, warum etwas nicht vorwärts geht: ob ich noch Altlasten abtragen muss oder ob die Zeit zum Neubeginn vielleicht noch nicht reif ist.


Anregungen zur Walnut-Reharmonisierung

Edward Bach nannte Walnut den „spell-breaker“, den inneren Bann-Brecher. Kollektive Ritualsätze wie „… bis dass der Tod euch scheidet“ können auf unbewusster Ebene wie magisch einen nächsten Schritt verhindern. Setzen Sie ein Ritual dagegen.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen. Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
(Hermann Hesse)